Ausland

Geköpft und verbrannt: Krieg im Gefängnis in Paraguay

4 Monaten Vor

Geköpft und verbrannt: Krieg im Gefängnis in Paraguay

In San Pedro de Ycuamandiyu Gefängnis in Paraguay, das sich 400 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Asuncion befindet, sind nach Unruhen mehrere Menschen ums Leben gekommen. Laut einer Erklärung des Innenministers von Paraguay, Juan Villamayor, entfachte ein Konflikt zwischen zwei rivalisierender Drogen-Clans. Bei einer "Konfrontation" beider Gruppen kamen zehn Gefangene im Nahkampf ums Leben. 10 weitere wurden hingegen verletzt. 
"Alle, die ihr Leben verloren haben, sind mit Drogenorganisationen verbunden", sagte Villamayor.
Nach Angaben der Behörden stammt eine dieser Organisationen aus der brasilianischen Provinz Sao Paulo, die andere hingegen war eine Organisation, die zwischen beiden Ländern den Drogenschmuggel organisiert. Der Kampf in dem Gefängnis von San Pedro de Ycuamandiyu begann offenbar zur Mittagszeit, als weniger Wachen im Einsatz waren. Der Kampf habe ganze drei Stunden lang angedauert. Die verstorbenen Personen wurden brutal hingerichtet, berichten örtliche Medien. Das Resultat: Fünf geköpfte Personen und drei Verbrannte.  
Es wurde gesagt, dass der Nahkampf um die Mittagszeit begann, als es weniger Wachen gab. Er dauerte etwa drei Stunden und besagte, dass fünf der Toten geköpft und alle drei verbrannt wurden. Bereits im vergangenen Monat kamen bei ähnlichen Kämpfen in Brasilien 40 Personen ums Leben.
 
 


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